„Ich wollte immer nur geliebt werden“ Im Museum der bildenden Künste wurde mit Markus Lüpertz über seinen Beethoven gestritten

Er habe nie in seinem Leben provozieren wollen, betonte Markus Lüpertz mit Nachdruck bei der Podiumsdiskussion, die am Donnerstag seinem Beethoven-Denkmal vor dem Museumseingang gewidmet war. Sein Streben gehe ganz allein dahin, große Kunst zu schaffen. Doch er provoziert, ob er es nun wirklich nicht will oder vielleicht doch. Er provoziert mit seinen Arbeiten, speziell denen im öffentlichen Raum. Schon in Salzburg, Augsburg und Bamberg gab es Skandale um Skulpturen, die er geschaffen hatte, teils sogar mit gewaltsamen Aktionen und Entfernung der Werke. Und er provoziert mit seinem Auftreten. So gab er sich während der gesamten Diskussion auf eine Weise selbstbewusst, die man gern als Arroganz bezeichnen kann, die aber sicherlich auch ein Schutzschild gegen die Angriffe ist.

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