STORYTELLER – ZEITGENÖSSISCHE KUNST AUS LEIPZIG Das Museum der bildenden Künste Leipzig gastiert in Hanoi

STORYTELLER – ZEITGENÖSSISCHE KUNST AUS LEIPZIG
11 KünstlerInnen erzählen aus ihren visuellen Tagebüchern
Nationales Kunstmuseum Vietnam und Goethe-Institut Vietnam, Hanoi
7. April bis 27. April 2016
Seit 2012 vergibt die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen im Rahmen der
Künstlerförderung ein Vietnam-Stipendium. Das Gastland zeigt sich wiederum sehr
interessiert an der Kunst aus der Bundesrepublik Deutschland, wobei, bedingt durch
die diplomatischen und politischen Verbindungen zwischen der ehemaligen DDR und
der Demokratischen Republik Vietnam (Nordvietnam), das Interesse an der
Kunstszene in Sachsen sehr ausgeprägt ist.
Auf Initiative der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen zeigt das Museum der
bildenden Künste Leipzig in Kooperation mit dem Goethe-Institut Vietnam die
Ausstellung „Storyteller“. Die Ausstellung findet im Nationalen Kunstmuseum
Vietnam und im benachbarten Goethe-Institut statt.
Die Kunst der „Leipziger Schule“ steht älteren Generationen in Vietnam, die aus dem
Norden kommend in den 1970er Jahren in Leipzig studiert haben, noch anschaulich
vor Augen. Doch die Frage, welchen Weg die „Neue Leipziger Schule“ gegangen ist,
von deren Mythos man weiß, ist bisher nicht anschaulich beantwortet worden.
Unter dem Titel „Storyteller“ finden künstlerische Positionen in der Ausstellung
zusammen, die das Fabulieren betreiben, vereinzelt die klassische Ikonographie wie
auch romantische Bildfiguren beerben und, den technischen Bildmedien affin,
souverän damit umgehend eine eigene Bilderwelt entfalten. Anstelle der
eigenwilligen Interpretation von Geschichten durch die „alte“ Leipziger Schule, treten
nun eine Vielzahl von Erzählungen, in denen Privates eine öffentliche Plattform
bekommt. Nicht nur die künstlerischen Handschriften sind individuell, auch das
jeweilige Themenfeld ist ein Subjektausweis.
Vertreten sind in der Ausstellung: Tilo Baumgärtel, FAMED, Henriette Grahnert,
Julius Hofmann, Rosa Loy, Ulf Puder, Neo Rauch, Christoph Ruckhäberle, Annette
Schröter, Sebastian Stumpf und Michael Triegel. Es werden 46 Arbeiten auf Papier
und 4 Video-Arbeiten gezeigt. Die Werke kommen zum großen Teil aus dem
Museum der bildenden Künste Leipzig.
Die Ausstellung wird eröffnet durch den Geschäftsführer der Kulturstiftung des
Freistaates Sachsen, Ralph Lindner und die Leiterin des Goethe-Instituts Vietnam,
Dr. Almuth Meyer-Zollitsch und wird begleitet durch einen Vortrag, Führungen und
einen Journalisten-Talk mit Dr. Hans-Werner Schmidt.

www.mdbk.de | www.goethe.de/hanoi

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