AUSSCHREIBUNG Bildhauersymposium in der Stadt Taucha 2016 Bewerbungsschluss: 09.07.2016 (Poststempel)

Zusammen mit der Stadt Taucha lobt der BUND BILDENDER KÜNSTLER LEIPZIG e.V. ein Bildhauersymposium für vier TeilnehmerInnen vom 29.08. – 25.09.2016 aus.
Die Ausschreibung richtet sich an professionell arbeitende BildhauerInnen aus der
Region. Kosten für Übernachtungen können nicht übernommen werden. Weiterlesen

AUSSCHREIBUNG // 5. HochdruckGrafik-Symposium Bewerbungen bis 1. Juli möglich

 
Die Druckwerkstatt „carpe plumbum‘‘ lädt gemeinsam mit dem BUND BILDENDER KÜNSTLER LEIPZIG e.V. insgesamt vier bildende KünstlerInnen zum 5. HochdruckGrafik-Symposium ein.
Bewerben können sich bildende KünstlerInnen und BuchkünstlerInnen mit dem
Arbeitsschwerpunkt bzw. Interesse am Hochdruck. Erfahrungen mit diesen Techniken sind
erwünscht, aber nicht Voraussetzung. Eine Ideenskizze wäre sinnvoll.
Die Bewerbung kann ausschließlich nur per E-Mail erfolgen (PDF mit Lebenslauf, Arbeitsproben) bis zum 01.07.2016 an info@bbkl.org. Eine Fachjury wird Anfang Juli über die Auswahl der TeilnehmerInnen entscheiden. Diese werden schriftlich benachrichtigt.

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Dokumente aus einer ziemlich breiten Nische Harald Kirschner hat kirchliches Leben in der DDR fotografiert

Für westdeutsch Sozialisierte müssen diese Fotos eine Überraschung sein. So bekennt Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt, dass er beim ersten Betrachten meinte: Das kann doch nicht sein! Aber auch für viele ehemalige DDR-Bürger ist es sicherlich eine Auffüllung von Gedächtnislücken.

Kirchen diverser Konfessionen wurden im offiziell atheistischen Arbeiter- und Bauernstaat nicht gerade geliebt und gefördert, doch es gab sie. Manchmal, wie zum Luther-Jahr 1983, nutzte die Partei- und Staatsführung religiöse Ereignisse sogar für eigene Zwecke aus. Oder sie ließ eben die Nische zu.

Harald Kirschner: Grundsteinlegung des katholischen Gemeindezentrums St. Martin, Leipzig-Grünau, 1983. Bildquelle: MdbK

Harald Kirschner: Grundsteinlegung des katholischen Gemeindezentrums St. Martin, Leipzig-Grünau, 1983. Bildquelle: MdbK

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Ausschreibung: Stipendien der Kulturstiftung für das Jahr 2017 Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 1. Juli 2016

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vergibt im Jahr 2017 bis zu 44 Stipendien für freiberuflich tätige Künstler, die ihren Schaffensmittelpunkt oder Wohnsitz im Freistaat Sachsen haben. Ausgeschrieben werden vier Stipendienplätze im Bereich Bildende Kunst in den USA, davon zwei für jeweils sechs Monate innerhalb des International Studio and Curatorial Program (ISCP) in New York sowie zwei Stipendien für jeweils drei Monate beim Greater Columbus Arts Council (GCAC) in Columbus/Ohio. Bildende Künstler können sich zudem für je ein dreimonatiges Aufenthaltsstipendium in Peking (China) bzw. Hanoi (Vietnam) bewerben. „Stipendien schaffen Zeit und Raum für neue Ideen. Gerade junge Künstlerinnen und Künstler können sich durch unsere Unterstützung frei von den Zwängen des Kunstmarkts entwickeln“, sagt Ralph Lindner, Stiftungsdirektor der Kulturstiftung. Weiterlesen

Marion Ermer Preis 2016 Die Preisträger

Der mit jeweils 5.000 Euro dotierte Marion Ermer Preis für junge KünstlerInnen aus
den neuen Bundesländern geht in diesem Jahr an:

Manaf Halbouni (Dresden)
Marian Luft (Leipzig)
Katharina Schilling (Leipzig)
Thomas Taube (Leipzig).

In diesem Jahr wird der Kunstpreis der Marion Ermer Stiftung erstmals in
Kooperation mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig verliehen. Eine
fünfköpfige Jury tagte am 23. Mai im Museum. In einem sehr konzentrierten
Auswahlverfahren mit über 200 Einreichungen von KünstlerInnen aus den neuen
Bundesländern wurden die Werke der Bewerberinnen und Bewerber intensiv
diskutiert. Weiterlesen

Plätschern in dunkler Galle Kaum Heilungschancen von der kapitalistischen Melancholie diagnostiziert Halle 14

Bei Dürer hat die Melancholie noch nichts Depressives an sich. Gedankenversunken sitzt der Engel inmitten von Symbolen wissenschaftlichen, handwerklichen oder künstlerischen Schöpfertums, einen Zirkel haltend. Ein halbes Jahrtausend ist seit der Renaissance vergangen, die nicht nur in der Kunst, mehr noch in der Ökonomie einen epochalen Wandel darstellte. Der Geist der Rationalisierung kam zur Welt. Heute erweist sich die dem Begriff zugrunde liegende Ratio, die Vernunft, unübersehbar als das genaue Gegenteil.

Die Capitalist Melancolia des 21. Jahrhunderts, die in der neuen Ausstellung der Halle 14 thematisiert wird, hat krankhafte Züge. Es wird eine allumfassende gesellschaftliche Erschöpfung beschworen. Das Prinzip Hoffnung des Leipziger Philosophie-Professors Ernst Bloch scheint erstmals in der Menschheitsgeschichte nicht mehr zu gelten.

Installation von CHTO

Installation von CHTO

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Projektor 21/2016 Die Ereignisse der Kunstwoche in Leipzig

Am Mittwoch eröffnet 18 Uhr die KTR Galerie, zu finden in der Tschaikowskistraße 21 im gleichnamigen Anwaltsbüro, die Ausstellung Probed Light mit Arbeiten von Daffurn und Sagrera. Mehr Informationen sind leider nicht erfahrbar.

Eine Stunde später heißt es in der Galerie Potemka Prinzessinnen und Heilige von Justyna Koeke. Die Kostüme, die nach eigenen Kinderzeichnungen Koekes entworfen sind, wurden zum Weltfrauentag von Seniorinnen getragen, um das Frausein jeden Alters zu feiern! Als Prinzessinnen und Heilige inszeniert, erweckten die Damen die Skulptur gewordenen Kindheitsträume performativ zum Leben. Weiterlesen

Respektor 19/2016 Die Medienrückschau

Am Montag widmet Lars Schmidt in der LVZ Jim Whitings Bimbo Town, wo am Samstag zuvor die nun wirklich letzte Party stattfand, so etwas wie einen Nachruf: Jim Whiting ist Mitte 60, eine Übergangslösung auf unbestimmte Zeit will er nicht mehr. So wird er seine Bimbo Town in Leipzig erst mal einpacken; laut Friedemann Jetter der zu seinem Team gehörte, wird es sie nie wieder geben. Wir hatten sie, immerhin 20 Jahre.

Am Donnerstag wird in der LVZ an unerwarteter Stelle, auf Seite 22, der Typograf und Buchgestalter Alexander Morgenstern von Rolf Richter in der Rubrik Gesichter in Leipzig vorgestellt.

Und am Sonnabend folgte dann noch eine Rezension zu Sharon Kivlands Ausstellung in der HGB.

Das Kapital anknabbern Sharon Kivland setzt in der HGB die Politische Ökonomie in Szene

Zunächst sieht es ein bisschen nach Naturkundemuseum aus. Präparierte Tiere dominieren den optischen Eindruck – Füchse, Eichhörnchen, Marder. Doch schon die roten Mützen, die manche tragen und auch die Textilteile oder Bücher, die anderen beigeordnet sind, verdeutlichen, dass es sich nicht um eine weitere Arbeit aus dem Grenzbereich von Kunst und Naturwissenschaft handelt. Wissenschaft spielt durchaus eine Rolle, doch nicht die Zoologie, sondern die Politische Ökonomie in der Tradition von Karl Marx.

Sharon Kivland "the natural forms part 3", Bildquelle: HGB Leipzig

Sharon Kivland „the natural forms part III“, Bildquelle: HGB Leipzig

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Projektor 20/2016 Die Ereignisse der Kunstwoche in Leipzig

Am Donnerstag 20 Uhr heißt es im KV Kolonnadenstraße schlicht Opening. Zu sehen sind Arbeiten von Judith Fegerl und Christoph Weber.

Am Freitag 19 Uhr beginnt in der Galerie im Mischhaus die Ausstellung Tohuwabohu mit Malerei und Objekten von Daniela Hussel. Zur gleichen Zeit eröffnet in Halle C01 des Tapetenwerkes Europan 13 – The adaptable City 2 zum gleichnamigen Architekturpreis. Die Ausstellung zeigt die Wettbewerbsergebnisse für die deutschen Städte Bamberg, Feldafing, Gera, Ingolstadt, Landsberg, Marl, Schwäbisch Gmünd und Selb sowie die polnische Stadt Warschau.  Und eine Stunde später zeigt Luci Lippard in der GfZK eine Performance.

Außerdem gibt es am Freitag 20 Uhr noch die Eröffnung einer neuen Galerie. Sie nennt sich ff15 und befindet sich in der in der ehemaligen Farbenfabrik Springer & Möller, Franz-Flemming-Straße. Die enge Nachbarschaft zu den Atelierhäusern in der Franz-Flemming-Str. 9 und 15 bildet dabei einen einmaligen und idealen Ausgangspunkt für die neuen Galerieräume im Leipziger Westen. Unser Hauptaugenmerk und Ziel ist die Schaffung eines Ausstellungsprogramms zeitgenössischer Kunst. In der Ausstellung werden Arbeiten von Heinrich Mauersberger, Oliver Stäudlin und Susan Winter gezeigt.

Heinrich Mauersberger "Schulweg", Bildquelle: Galerie ff15

Heinrich Mauersberger „Schulweg“, Bildquelle: Galerie ff15

Am Sonntag ist 11.30 Uhr im Museum der bildenden Künste Vernissage für Credo – Kirche in der DDR – Fotografien von Harald Kirschner. In über 70 Schwarzweißfotografien beleuchtet „Credo – Kirche in der DDR“ das vielfältige religiöse Leben in einem atheistischen und religionsfeindlichen Umfeld. Traditionelle Feiern, Wallfahrten, Jubiläen wie das Lutherjahr 1983, Katholikentreffen, Gemeindeleben und gelebte Ökumene bilden den inhaltlichen Schwerpunkt. Die Fotografien Harald Kirschners erzählen von Verhalten und Verhältnissen des Einzelnen und zeigen die Kraft des Glaubens in der Gemeinschaft.